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Chronik des Musikvereines Falkenstein

Im Winter von 1963 auf 1964 erfolgten die ersten Zusammenkünfte und Proben unter der Leitung von Albert Kramer.

Gegründet wurde der Musikverein Falkenstein im Jahre 1964 vom damaligen Dirigent Josef Czermak und dem Obmann Hermann Leisser aus Kleinschweinbarth, seine Pionierleistung für die Entstehung des Musikvereines, damals unter den Namen „Weinviertler Grenzland“ soll hier besonders hervorgehoben werden.

1967 übernahm Ludwig Neustifter die musikalische Leitung, er bewältigt ehrenamtlich die Ausbildung der Jungmusiker, eine Unterstützung erfährt er durch Josef Pleil (Ausbildung der Holzbläser).

Als Obmann steht ihm ab 1969 Heinrich Salomon zur Seite.

Im Jahre 1970 wird die „Jugendkapelle Falkenstein und Umgebung“ angemeldet, nach 5 Jahren musste sie aber wieder aufgegeben werden, da die meisten Musiker in den Verein übersiedelt waren.

Im Jahre 1981 übernimmt Leopold Luckner die Obmannfunktion von Heinrich Salomon.

1982 übergibt Ludwig Neustifter den Dirigentenstab an Josef Pesau. Obmann Luckner und Kapellmeister Pesau führen gemeinsam den Verein in die neue Zukunft.

Nachdem leider alle auswärtigen Musiker aus dem Verein ausscheiden, wird der Verein 1983 durch eine Statuten- und Namensänderung zum „Musikverein Falkenstein“ umbenannt.

In der folgenden Zeit entsteht immer mehr das Bedürfnis nach einem eigenen Probenraum und so kommt es schließlich zum Bau des Festsaales (1985 – 1989), in Zusammenarbeit mit den anderen Falkensteiner Vereinen.

1992 trat die Gemeinde Falkenstein auf Betreiben von Obmann und Gemeinderat Leopold Luckner dem Musikschulverband Staatz und Umgebung bei. Durch die qualitätsvolle Ausbildung steigerte sich auch das musikalische Können und der Musikverein konnte wieder an allen Marsch- und Konzermusikbewertungen teilnehmen.

1996 übergibt Leopold Luckner die Obmannfunktion an Walter Schimpf.

In der Ära der beiden Obmänner gab es eine weitere sehr produktive Phase des Vereinsgeschehens –

  • Erneuerung der Musikertrachten,

  • Kontaktpflege zu Musikvereinen im In- und Ausland,

  • 2 Auftritte im Wiener Ernst-Happel-Stadion (damals Praterstadion),

  • Durchführung von vielen Veranstaltungen wie

    • Faschingsgschnas,

    • Konzerte im Burghof der Burgruine,

    • Musikerausflüge mit Konzerten in die Partnergemeinde Falkenstein im Bayrischen Wald,

    • 2 Openair-Konzerte mit der Gruppe „Die Seer“ (Bandmitglied Wolfgang Luckner am Schlagzeug) im Alten Steinbruch (2004, 2006),

    • Wiesenblumenkonzert und schließlich

    • das traditionelle Konzert bei Kerzenlicht im Advent jeden Jahres.

Bei all diesen Auftritten führte den Musikverein in Marschformation ab 1984 Anton Weinmann. Ihm folgte 2005 unser heutiger Stabführer Johannes Pesau.

2010 kontte für die musikalische Verantwortung Kapellmeisterin Irmgard Hörndler-Luckner gewonnen werden. Sie widmete sich in den letzten vier Jahren ganz besonders der Nachwuchsförderung und erfreulicherweise sind diese Bemühungen sehr erfolgreich: 13 junge MusikerInnen und 3 Marketenderinnen traten dem Verein seither bei. Im Februar 2014 wird Agnes Pesau zur Obfrau des Musikvereines gewählt, der langjährige Obmann Walter Schimpf kann die Früchte seiner Arbeit genießen.

Derzeit besteht der Musikverein Falkenstein aus 62 Mitgliedern (davon 6 Marketenderinnen) aus Falkenstein, Ottenthal, Drasenhofen, Hanfthal, Kirchstetten, Kleinschweinbarth, Poysbrunn, Stützenhofen, Wildendürnbach.